»Hollow Skai legt ein amüsantes Buch über die Neue Deutsche Welle vor: Wann ging es los? Wer gehörte dazu? Wer ganz sicher nicht? Und wie war das damals noch gleich, bei der Silvesterparty im Öko-Café? ... Hollow Skais Buch liefert Unmengen an lustigen Anekdoten, sorgsam zusammengetragenen Fakten und herrlich viel unnützes Wissen. Oder wer wusste schon, dass Nena und Iggy Pop eine Leidenschaft fürs Staubsaugen teilen?«
Spiegel Online
»In einem großen Spannungsbogen zeichnet Skai nach, wie sich aus dem Untergrund eine Musik entwickelte, die es nirgendwo sonst auf der Welt gab mit ihrem kruden Anspruch, sich bewusst nicht zum Anhängsel der angloamerikanischen Rock-Punk-Tradition machen zu lassen. Sie dominiert für zwei kurze Sommer sogar die Hitparaden obwohl sich Dieter-Thomas Heck noch 1983 weigerte, Geier Sturzflug in seiner Sendung anzusagen. Da die NDW kein Zentrum hatte, widmet der Autor den Szenen in Düsseldorf, Hamburg, Hannover und Berlin detaillierte historische Abrisse, wobei der Werdegang der Bands nachgezeichnet und ihr künstlerischer Anspruch beleuchtet wird. Exkurse über den Umgang mit Nazi-Symbolen und der deutschen Sprache runden das Bild ab. Das ist alles kenntnisreich und leicht verständlich gehalten, weshalb Alles nur geträumt als Lektüre für jene unverzichtbar ist, die längst vergessen haben oder gar nicht wissen können, woher die entscheidenden Impulse für den musikalischen Aufbruch kamen und wer sie gesetzt hat.«
Der Tagesspiegel
»Auf 250 Seiten erzählt Hollow Skai als Dabeigewesener von den ersten Zuckungen des Punk in Deutschland, von empörten Spiegel-Titelstorys, vom Hass linker Spießer auf die Punks, von frühen Versuchen der Musikindustrie, Punk kommerziell auszubeuten, der Selbstorganisation einer kleinen, auf ein paar Städte konzentrierten Szene, von der unglaublichen Kreativität, die aus Punk geboren wurde und die zu Bands wie Einstürzende Neubauten, Der Plan, DAF, Fehlfarben etc. führte ... Skai zeigt auf, welche Auswirkungen die Entwicklungen im Vorfeld hatten, wie die Verarschung vieler Bands durch die Majorlabels das Musikbusiness veränderte bis heute. Deshalb ist Alles nur geträumt ein vorzügliches, nicht nüchtern-journalistisches Buch, dessen Autor auch mal polemisch wird, der aus eigener Erinnerung erzählt, unterfüttert mit Interview-Passagen der damaligen Protagonisten. Unbedingt lesenswert!«
Ox-Fanzine
»Der Autor schreibt wie seine Helden vor 30 Jahren sangen eigenwillig und respektlos, gerade der trittbrettfahrenden Pop-Konkurrenz gegenüber.«
WDR
»Hollow Skai beschreibt die Entwicklung der Neuen Deutschen Welle und erzählt Geschichten aus der Sicht des Chronisten und Machers, der dabei war. Manches gerät dadurch etwas subjektiv, aber eben authentisch. Ein Stück deutscher Popgeschichte zwischen Buchdeckeln.«
SWR
»In spannenden Anekdoten folgt Skai der Entstehung der Bewegung ... glänzt mit einem enormen Hintergrundwissen, das er sich nicht zuletzt als direkter Beobachter der Szene erworben hat ... Das Buch liest sich überaus unterhaltsam und es tut gar nicht weh, sich durch zig Seiten mit Bandnamen zu schlagen, von denen man als unbedarfter Musikliebhaber so gut wie noch nie etwas gehört hat ... soll jedoch nicht nur der Vergangenheitsbewältigung von Enddreißigern und Neuvierzigern dienen. Vielmehr wird es zum hilfreichen Nachschlagewerk hinsichtlich der vielleicht wichtigsten Epoche deutschsprachiger Musikgeschichte ... Wer sich nicht damit abfinden will, dass Oliver Geissen und das Konfetti-Musical Ich will Spaß die Deutungshoheit über die NDW-Ära gewinnen, sollte sich dieses Buch zulegen.«
Musicheadquarter
»Hollow Skai führt scheinbar unüberwindbare Gegensätze wie Hedonismus und Widerstand, Kunst und Kommerz, Anarchismus und Ideologie zusammen.«
Schädelspalter
»Man kann bei Skai erahnen, dass der beste Punk eben keiner war, sondern ein Aufstand gegen die Blödiane in Kultur und Gesellschaft.«
Junge Welt
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