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You're never too young to be a dirty old fan

A Hard Days Night

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Wir hatten uns leider zu früh gefreut: Die Damien-Hirst-Ausstellung erwies sich als Charity-Ausstellung, zu der Hirst ein Objekt beigesteuert hatte – eben das, was über dem Eingang der Kunstakademie zu sehen war.

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Nach einer Irrfahrt durch Bristol, in deren Verlauf wir zufällig noch an weiteren Street-Art-Werken von Banksy vorbeikamen, fanden wir schließlich tatsächlich noch den Weg nach Portishead, wo wir wenigstens einmal kurz gewesen sein wollten, wenn man schon mal in der Gegend ist (Hallo Stefan und Jessica!).

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Zur Abwechslung regnete es mal wieder, und hinter Birmingham hatte es auf dem Motorway kräftig gekracht, Gott sei Dank auf der Gegenfahrbahn, sodass wir am frühen Nachmittag “das einzige von den Beatles inspirierte Hotel der Welt” (Eigenwerbung), das A Hard Days Night, erreichten. Ein Doppelbettzimmer kostet pro Nacht schlappe 80 Euro, bietet aber so ziemlich alles an Komfort, was man sich wünschen kann. Das Hotel gibt es schon seit dem 19. Jahrhundert, es wurde aber vollständig renoviert und liegt gleich um die Ecke vom wiederaufgebauten Cavern Club und zahlreichen anderen Beatles-Kneipen und -Kaschemmen wie dem Cavern Pub oder dem Rubber Soul.

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Offensichtlich wurde das gesamte am Mersey River gelegene Viertel in den vergangenen Jahren aufwendig saniert und zu einer riesigen Shopping-Meile ausgebaut, in der nicht nur Vivienne Westwood, die bekanntlich den Sex Pistols die T-Shirts auf den Leib geschneidert hatte, eine Boutique betreibt.

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Liam Gallagher ist hier mit einer Filiale von Pretty Green vertreten, Fred Perry vertreibt eine Amy-Winehouse-Kollektion, und wer mithalten will, hat seinen Laden einfach nach anderen Rock- und Pop-Bands benannt: Mamas & Papas, Oasis oder Pulp. Irgendwie scheint heute jeder Popstar eine eigene Modelinie zu besitzen, weil die CD-Umsätze so im Keller sind.

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Und die Turnschuhfirma Converse bringt einmal im Jahr im Rahmen eines Band-Specials Chucks heraus, die bereits von Gruppen wie Grateful Dead, Nirvana, den Ramones oder The Who “inspiriert” wurde – in diesem Jahr sind nun die Gorillaz dran, deren Chucks Jenny einfach zu gut standen, um sie zu ignorieren.

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